Nr. 1 expert in karpervisvakanties

Met mijn vrouw en vismaat een weekje vissen in Frankrijk!

Imperial Baits-testvisser Patrick Scupin is een zeer bekende Duitse karpervisser en begenadigd schrijver. Speciaal voor onze lezers schreef hij het onderstaande (Duitstalige) vangstenverslag van zijn sessie op Etang de Mont in 2013:

…mit der Frau nach Frankreich - der „Etang de Mont“

Ein wirklich genialer Cassien-Trip war zu Ende. Nach einem kurzen Abstecher bei McDoof, rauschen wir mit reichlich Kalorien versorgt am péage´-Schild vorbei, geradewegs auf das erste Stück einer mautpflichtigen Autobahn. Was waren das nur für unglaubliche leider vergangene Tage… Gefühlt alleine auf dem Wasser, umgeben von nichts außer Dunkelheit, bog sich die Rute des Öfteren ordentlich durch. Unglaubliche, nahezu unbeschreibliche Szenen und der Abschied nach einer Woche tat schon fast weh. Völlig unerwartet, reißt mich die Stimme meiner geliebten Frau aus diesen Gedanken. „Nach diesem „Urlaub“ wie du es ursprünglich nanntest, habe ich beschlossen dich zukünftig doch lieber alleine auf deine Trips ziehen zu lassen.“ Mh, so etwas hatte ich mir ja eigentlich leider schon gedacht. War wohl etwas leichtsinnig, die Kleine an diese, nicht gerade asphaltierten, Ufern mit zu nehmen. Im Vorfeld war sie zwar schon öfters mit beim Fischen, doch maximal eine Nacht und das an heimischen Gewässern. Nun gut, verständlich – zeigte sich der Cassien von seiner natürlichsten Seite. Meine Lieblingsszene waren die aufgerissenen Augen meiner Herzdame beim Fotoshooting, als zwischen Fotograf und mir eine mittelgroße Schlange auf der Wasseroberfläche vorbei schwamm. Herrlich sag ich euch… Doch dann sagte sie etwas wirklich tolles, was ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde.
„Ich habe versucht deine grenzenlose Motivation für diese Passion, wie du es immer nennst, zu verstehen. Dafür bin ich auch mit und habe ja eigentlich alles mitgemacht. Doch ich kann es einfach nicht begreifen. Egal, ich verstehe es vielleicht nicht, aber ich respektiere es…“
Persönlich kann man es meiner Meinung nicht besser formulieren. Für mich waren dies wirklich liebevolle Worte in einem charmanten Gespräch. Natürlich konnte ich das verstehen. In meinen Augen möchten die meisten Mädels ihre freie Zeit nicht in der Wildnis verbringen. Noch dazu umgeben von Gehölz und über 20 Meter tiefen Wasser. Von mangelnden hygienischen Umständen über die nicht vorhandene Toilette bis hin zur, von uns Karpfenanglern so geliebte, Verschmelzung in die Natur. Mein Partner zollte mir und meiner Lebensphilosophie Respekt und viel wichtiger, er zeigte Verständnis. Dass die Frau oder Freundin diese Leidenschaft grenzenlos teilt, kann unser eins schließlich nicht erwarten. So war es abschließend im Gesamten ein wahnsinnig gelungener Trip für mich und bereits zu Hause angekommen, konnten wir Beide bereits mit einem Grinsen im Gesicht die verrückten Geschichten bei Freunden wie Familie erzählen. Von der Spinne im Gesicht oder den gefühlten tausend Tigernacktschnecken, Stoff aus dem Geschichten gemacht sind… Doch war wirklich alles perfekt? Der vergangene Frankreich-Urlaub vielleicht, aber im Hintergrund kam nun die Tatsache auf, dass meine Maus nicht mehr mit auf längere Sessions wollte. Klar, es tut sicherlich uns Beiden gut, mal ein paar Nächte ohne den anderen zu sein, aber nie mehr gemeinsam am französischen Ufer sitzen und ein Glas Bordeaux genüsslich genießen?! Dieser Gedanke wurde schnell wieder in die hinteren Bereiche meines Hirns geschoben, aber ihr wisst wie so etwas ist, man kann verdrängen – aber nicht vergessen…
Im Laufe des Jahres kam mir irgendwann das Thema „Pay Lake“ in den Sinn. Nicht für mich alleine. Nein, eher mit dem Hintergedanken wenigstens einen gemeinsamen Urlaub mit meinen zwei großen Lieben zu verbringen – meiner Frau und meinen Karpfen. Doch wohin und wie mussten die Bedingungen sein, dass meine Herzdame mitginge, ich aber auch den Spaß am Fischen hätte?! Kommerziell bewirtschaftete Gewässer in Frankreich gibt es so einige, beziehungsweise Veranstalter, sind die Pools selbst meist im Besitz französischer Privatpersonen. Doch wo sollte „the quest for carp“ beginnen? Bereits 2010 kannte ich vom Braunfels Meeting Jeroen Albers, beziehungsweise zumindest sein Unternehmen >the carp specialist – Karpfenangeln in Frankreich<. Irgendwo muss man anfangen und so besuchte ich während einer Mittagspause auf der Arbeit die Homepage des Genannten. Diese machte direkt einen guten Eindruck. Über die kommenden Monate nahm ich vermehrt Kontakt zu Jeroen auf, schilderte ihm mein „Anliegen“, durchstöberte aufmerksam die angebotenen Seen und hielt selbstverständlich zeitgleich immer mal wieder Rücksprache mit meiner Frau. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, ein wirklich perfektes Reiseziel zu finden, welches allen mir gesteckten Anforderungen entsprach. Nicht zu groß, nicht zu viele Einschränkungen, ein Boot sollte man schon verwenden dürfen, nicht zu weit entfernt, eine direkt am Wasser gelegene Übernachtungsmöglichkeit, natürlich möglichst Insekten-frei, ein paar Fische, ach ja und selbstverständlich möglichst preiswert…um nur einige Aspekte meines kleinen Kataloges zu nennen. Im Laufe der Planung meldete sich noch mein guter Freund Stattes, der mit seiner Freundin, nach Möglichkeit gerne mitfahren würde. Somit tauchte zusätzlich noch die Thematik auf, eine Reisezeit zu finden, in der Termine frei waren und die fisch-technisch noch sinnvoll schien. Dazu kam noch der Aspekt, dass nun gleichzeitig 4 Personen Urlaub auf der jeweiligen Arbeitsstelle bekommen mussten. Ich sage euch, es war ein harter Kampf und das Jeroen Albers mir nicht gleich die Freundschaft gekündigt hat, war wohl alles. Doch irgendwie alles hinbekommen, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Einfach nur gigantisch. Somit stand es fest, eine Woche ging es mit Sarah und dem Pärchen Chris und Jana nach Frankreich an einen Pay Lake – den Etang de Mont.
Nach beschriebenen „harten Kampf“ ein Gewässer zu finden, welches allen meinen Anforderungen gerecht wurde und zeitgleich im Vergleich zu freien Gewässern nicht sonderlich hart reglementiert war, ging es erst einmal recht bürokratisch zu. Nicht falsch verstehen, dies ist gar nicht mal so negativ behaftet, wie man im ersten Moment denkt. Nach meinen häufigen persönlichen Kontakt in Form von Fragen via Email direkt an Jeroen Albers, füllte ich innerhalb von 5 Minuten ganz bequem online auf der Internetseite seiner Agentur das Buchungsformular aus. Alles so einfach wie möglich gehalten und kurze Zeit später kam auch schon die Buchungsbestätigung durch the carp specialist. Der anstehende fällige Betrag wird in zwei Raten gesplittet, was somit definitiv angenehmer ist und kann auf ein deutsches Konto eingezahlt werden. Optimal gelöst, denn wer schon einmal ins Ausland Geld transferieren wollte, kann das nicht so einfach am Terminal machen. Ich war auf jeden Fall froh und fast ein wenig überrascht wie komfortabel der Kontakt und die Abläufe gestaltet sind. Im Laufe der Zeit, sowie des vollständigen bezahlten Reisepreises, kam dann nur noch ein Kuvert in den eigenen Briefkasten, mit der endgültigen Bestätigung des gebuchten Swims, Zeitraum und eventueller Angelpartner (Nichtangler oder Jugendliche). Easy going würde ich da ja fast mal sagen…
Die Zeit verging… einige Wochen vor dem geplanten Trip, begann ich mir richtig intensiv Gedanken über das dortige Fischen zu machen. Welche Taktik wähle ich, wie füttern, welche Rigs und vor allem Feinheiten sollten eingeplant werden?! Schließlich kann man, zumindest theoretisch, ja davon ausgehen, dass solch kommerzielle Gewässer stärker frequentier, also beangelt werden, als ein „freier See“. Zusätzlich sind diese Pool in der Regel etwas kleiner. Logisch, jeder will ja hoffentlich mit einem oder besser einigen Karpfen auf der Abhakmatte rechnen. Nun gut, da ich bekanntlich ja gerne tüftle und Taktik mag, studierte ich bereits daheim aufmerksam das vorhandene Regelwerk inklusiver der Gewässerinformation. Mit diesem Background montierte ich bereits daheim im Garten, nach dem frischen Bespulen der Rollen, einige Meter monofile Schlagschnur sowie jede Rute mit einem Safety Rig. Als Startoption kamen wie eigentlich immer zuerst gecoatede Vorfachmaterialien zum Einsatz. Also vorab eher unspektakulär. Die Tackletasche wurde ausreichend mit verschiedenen Bleigewichten, -formen, Ersatz- End Tackle, aber auch unterschiedliche Vorfachmaterialien ergänzt, beziehungsweise aufgefüllt. Auch das Boilie Bag bekam eine pralle Ladung an Gel Dips, Mini Pop Ups, Liquid – aber auch Konservendosen mit Mais oder Bohnen, um den sicherlich verwöhnten Fischen eine Abwechslung bieten zu können. Zusätzlich kochte ich knappe 3 Eimer Partikel (ein Mix aus Tigers und Taubenfutter), was im Nachhinein definitiv zu wenig war, ab. Wie immer bei solchen Trips, setzte ich auf zwei Sorten Boilies –fischige plus Fischmehl-freie Ready Mades, wurden am Abend vor der Abfahrt in die letzten Ritze meines Kombis gesteckt. Doch da wir nur mit einem Auto fuhren wollen, war dieses auch randvoll bis unters Dach. Dazu noch ein Jetbag auf der Dach-Reling montiert sowie daneben ein Faltboot. Für mich fand ein kleines Schlauchboot noch Platz im Kofferraum. Voller Vorfreude klingelte Samstagmorgen kurz nach 5 Uhr der Wecker. Nach einem schnellen Kaffee und dem Einladen von Frau inklusive Hund, wurden Jana und Stattes abgeholt. Wir entschieden uns dafür auf Mautstraßen zu fahren. Zwar kostete die Gebühr, einfache Strecke, knappe 20 Euro, doch der Umweg wäre mit 1,5 Stunden nicht sonderlich lohnenswert ausgefallen. Schließlich waren knappe 630 Kilometer Strecke auch so schon weit genug. Doch Hoffnung auf einen schönen gemeinsamen Angelurlaub ließ mich die Fahrt, trotz ziemlich anstrengendem Beifahrer bis auf einen Stopp bei McDoof und zwingender Tankunterbrechung mühelos durchhalten. Im Zielort Beaulon endlich angekommen standen wir auch wenige Minuten später vor etwas eingezäuntem Wasser – doch der Etang de Monat war das sicherlich nicht. Verfahren, so ein Mist. Nach einigen Anlaufversuchen, dass Gewässer auf eigene Faust zu finden, zückte ich etwas beschämt mein Handy und wählte Jeroens Nummer, welche er einen Tag vor Abfahrt via SMS geschickt hatte. Nachdem ich ihm das Problem geschildert hatte, eilte er an einen Computer in der Nähe, um sich ein Bild von der Situation machen zu können und uns zu lotsen. Doch soweit musste es gar nicht kommen. Jeroen erinnerte mich daran, dass er bei all seinen Gewässern die GPS Koordinaten angibt. Diese hatte ich daheim vorsichtshalber ausgedruckt. Da machte es „klick“ und dank mitgenommenem GPS-Gerät war schnell klar, dass wir gerade mal Luftlinie knapp 850 Meter neben dem Ziel standen. Optimaler geht fast nicht, oder? Nach wenigen Minuten konnten wir daher bereits das Schild am Tor des Sees lesen und fuhren den Weg zu unseren Swims entlang. Absolut verrücktes Bild, besucht man den Etang de Mont zum ersten Mal. Ein schönes Gewässer, top Angelplätze, dazu das jeweilige Zelt mit Veranda, Tisch und Stühlen. Die ganze Anlage macht einen gepflegten, ordentlichen Eindruck. Zwar etwas ungewohnt zum „normalen“ Karpfenangeln, aber definitiv nicht verkehrt. Schnell luden Stattes und ich einige Taschen aus dem Auto ins neue Domizil.
Im Anschluss fuhren wir noch zum nächsten Supermarkt, um pfandfreie Getränke, aber auch noch frisches Baguette sowie manch französische Leckerei zu kaufen. Zurück am See erwarteten uns schon zwei Aufseher, welche die Buchungsbestätigungen kontrollierten. Beide waren wirklich super nett und sparten nicht mit Tipps, Erfahrungen, möglichen Hot Spots und Informationen. Die Gespräche, welche mit englischen Phrasen stattfanden, waren verständlich und freundlich. Nach keinen 10 Minuten waren die Jungs auch schon wieder weg. Fischen…äh… Urlaub war angesagt. Während unsere Mädels die Betten in den Zelten bezogen, Schlafsäcke ausbreiteten und haltbare Lebensmittel, wie Getränke in vorhandene regale einräumten, steckten Stattes und ich gierig die Ruten zusammen. Der de Mont sah auf dem kleinen Echolot-Bildschirm fast aus wie gemalt. Abfallende Ufer, in der Mitte des Sees ein altes Flussbett und an der gegenüberliegenden Seite lagen tote Äste oder ragten Sträucher sowie Bäume ins Wasser. Für mich gab es auf Swim 1 zusätzlich noch eine aufgeschüttete Steinpackung, am Ende des Gewässers. Somit waren für jeden schnell vier versprechende Spots gefunden. Der erste Fisch ließ nicht lange auf sich warten – keine 3 Stunden nach dem Ablegen, durfte ich einen makellosen Spiegelkarpfen strahlend in die Linse halten. Konnte ein Trip besser beginnen?! Dennoch schwante mir Übles, sah ich den fast abgefressenen Schneemann am Haar. Die Aufseher hatten sichtlich mit ihrer Katzenwels und Krebs – Angaben nicht übertrieben. Wie erahnt, blieb dies auch der einzige Fisch in dieser Nacht. Da ich nicht anderes kann, klingelte trotz Urlaub kurz nach 7 Uhr der Wecker. Schließlich war ich ja auch zum Fischen hier… Also raus, das Wasser beobachten, dabei alle Ruten ein kurbeln und Gedanken machen.
An fast keinem Haar waren wenigstens minimale Reste der Köder vorhanden. Auch ein am Vorabend eingestrumpfte Fisch-Boilie hatte die Nacht nicht überlebt. Während ich mit Angelhund Coco am Ufer entlanglief, fielen mir sofort einige Krebse auf. Somit hieß die Lösung ganz klar, Hook Links variieren und eine neue Taktik musste her. Da wir am gestrigen Tage erst spät nachmittags am Gewässer ankamen, ist es für mich persönlich wichtig immer erst einmal die Ruten ab zu legen. Meist hat man bereits am kommenden Morgen bereits einige Informationen gesammelt oder aber auch manches beobachten können. Ich wechselte daher zuerst teilweise meine Vorfächer aus. So kamen jeweils zwei Stiff-Links sowie weiterhin gecoatedes Material zum Einsatz. Nun wurden abwechselnd eingestrumpfte Boilies (einzeln, 20 oder 24 mm) und 2-3 Tigernüsse kombiniert mit weißem oder gelben Plastikmais (optimal sind dazu von Avid die sog. „corn stops“) aufs Haar aufgezogen. Auf Fischmehl verzichtete ich jetzt gänzlich. Als Beifutter wählte ich zu Testzwecken anfangs verschiedenen Futtermixe aus Groundbait, Dosenmais, Bohnen, Kichererbsen, Haferflocken, Tigernüssen, Taubenfutter sowie Murmeln in 16, 20, 24 mm. Die Boilies wurden für einen noch effektiveren Lockeffekt teilweise zerschnitten, beziehungsweise zerkleinert. Zusätzlich arbeitete ich mit flüssigen Additiven. Durch diesen Schlachtplan konnte ich viel ausprobieren und mich hoffentlich auch etwas von den anderen Anglern am See abheben. Vor allem aber den Attacken der Katzenwelsen und Krebsen wiederstehen. Nachdem alle Rigs frisch ausgelegt waren, senkte ich bewusst die Schnüre ab. Zum einen um besser von meinem kleinen Steg aus drillen zu können, aber auch um den wohlmöglich Schnur-scheuen Karpfen keine Möglichkeit zu bieten, gegen eine gespannte Monofile zu schwimmen. So, die Theorie hörte sich gut an – jetzt musste es die Praxis zeigen… Bei einem frisch aufgesetzten Espresso und einem Stück Baguette genossen Sarah, welche mittlerweile aus den Federn gekrochen war, und ich die aufgehende Morgensonne, während sich der leichte Nebel auf der Wasseroberfläche verzog. Es dauerte noch bis zum Nachmittag, als mir ein schreiender Siren meine aufgegangene Taktik verkündete. Der Knoten war geplatzt und ab da an, liefen die Ruten regelmäßig ab.
Was die Futtermischung betraf, pendelte sich die Kombis aus allen oben genannten Zutaten ein. Nur mit den Liquids wechselte ich von jeder Mischung zur nächsten ab. Bedingt durch die Plagegeister standen die Karpfen absolut auf Partikel, bzw. besonders Tigernuts. Durch den Verzicht von fischmehlhaltigen Boilies, aber auch Pellets, hielten auch die eingestrumpften Boilies stand. Was sich über die Zeit noch als Tuning für den Hookbait etablierte, war etwas Gel Dip. Bei Stattes lief es auch recht gut, abgesehen, dass ihm das Fangen von unzähligen Katzenwelsen dem Anschein nach Freude bereitete… Was uns Beide aber schnell verwunderte waren die recht hohe oder sprich eher ungewöhnliche Anzahl an Aussteigern im Drill. Da ich immer sehr gewissenhaft vorgehe, fuchste es mich ungemein die Fische zu verlieren. Mir kam es fast so vor, als würden die Karpfen ganz gezielt sowie bewusst im Kampf mit dem Kopf hin und her schlagen. An ausgerissenen Mäulern lag es wohl nicht, sahen die gefangenen Fische wirklich gut aus. Wohlmöglich hatten diese ja dazu gelernt?! Die Kontrolleure fanden zumindest meine „the carp shakes her head“, begleitet von wildem Kopfschütteln super amüsant. Einer der Beiden kam immer morgens vorbei, um sich nach dem Befinden, Fängen zu erkundigen oder etwas Small Talk abzuhalten. Aufdringlich war keiner von Ihnen. War man im Zelt, fuhren sie direkt vorbei. Zusätzlich boten sie auch an vor allem größere Partikel mitzubringen, beziehungsweis für Nachschub zu sorgen. Ein netter Service. Stattes und ich bezogen einige Jumbo-Tigers, mit denen man eine super Präsentation unter Wasser hatte. Soweit lief es im Gesamten betrachtet gut, jeder konnte 1-4 Fische am Tag fangen. Nur die ausgestiegenen Fische störten etwas. Alles wurde ausprobiert – kleinere Haken, größere Haken, längeres Haar, kürzeres Haar, verschiedene Vorfachlängen, unterschiedliche Blei(-gewichte) – ja eigentlich wirklich alles. Trotz stetiger Optimierung gingen unregelmäßig dennoch manche Fische verloren. Was meine Spots betraf stellten sich die Erkenntnisse der ersten Nacht als richtig heraus. Das eigene Ufer, aber vor allem das alte Flussbett sowie nahe den ins Wasser ragenden Bäumen und die Staumauer kristallisierten sich als fängige Angelplätze heraus. In der Regel hatte es auch recht harten Untergrund auf dem die Rigs sicher mit dem Boot platziert werden konnten. Wir vier genossen die warmen, meist sonnigen Tage – bis uns Mutter Natur zwei Tage vor Abreise einen Strich durch die Rechnung machte. Ein gewaltiges Unwetter zog herauf. Es blitzte und donnerte. Sprichwörtlich öffnete sich der Himmel und goss nur so die Wassermassen herab. Glücklicherweise war mein Outdoor-Handy ebenso wasserdicht, wie meine Regen-Kombi… In einer knappen Stunde kühlten die Temperaturen um ca. 10°C ab, während der Wasserstand zwischen 20-30 Zentimeter stieg. Früh verkrochen wir uns daher in die Zelten und warteten auf den nächsten Morgen. Nach dem Besuch des Aufsehers, welcher erzählte, dass bei einem Franzosen, knappe 3 Swims weiter, was ca. 700-800 Metern entsprach, der Blitz eingeschlagen hatte, war sogar ich einmal sprachlos. Wenigstens war niemandem etwas passiert oder auch Material zu Schaden gekommen. Sogar die Zelte hielten dem ganzen Regen stand. Leider versteckte sich die letzte verbleibende Zeit die Sonne hinter dicken Wolken. Die Kälte blieb, wodurch die Karpfen ihre Mäuler verschlossen hielten. Doch - that´s life, that´s fishing. So bildete ein prächtiger Katzenwels für mich den Abschluss eines schönen Urlaubs und zeitgleich eines erfolgreichen Trips…

Tipp / Anfahrt

Für die Anfahrt kann ich euch trotz super Organisation von Jeroen im Vorfeld ein vernünftiges Navi, aber auch ein GPS-Gerät empfehlen. Damit ist Verfahren eigentlich unmöglich. Ansonsten hier meine easy-going-Wegbeschreibung:
Mit dem Navigationsgerät zum Ortsschild „Beaulon“ fahren, dann immer geradeaus in den Ort hinein. Kommt rechts eine kleine Tankstelle und danach kurz darauf links eine Bushaltestelle, fahrt ihr auch links in die Straße hinein. Immer der Straße folgen, über eine Brücke und nach wenigen Hundert Metern erscheint der Etang de Mont zu eurer linken Seite – „Sie haben das Ziel erreicht“ :-)
Abschließend zusammengefasst ist der Etang de Mont ein wunderschönes Gewässer mit tollen Fischen in einer fantastischen natürlichen Kulisse. Der See ist gepflegt, die Karpfen gesund und die Unterkunft ist angenehmer Luxus – gerade mit Partner. Der Veranstalter Jeroen ist über alle Massen hinaus ein von Grund auf herzensguter, hilfsbereiter und freundlicher Mensch. Ich bin froh ihn näher kennen gelernt zu haben und bin mir sicher, in Zukunft für meine Frau Sarah und mich noch den ein oder anderen Pay Lake in seinem Angebot zu finden. Denn die Gute ist so nun auch wieder bereit einige Tage mit mir gemeinsam am Wasser zu verbringen. Danke mein Bester!
In diesem Sinne, wir sehen uns am Wasser!
Patrick „Scup“ Scupin
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